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Stiftung THW fördert bessere Ausbildung

in Deichverteidigung und im Hochwasserschutz

Foto: THW

Mit einem gemeinsamen Projekt wollen Dr. Geert Lehmann, Dozent an der THW-Bundesschule Hoya und ehrenamtlicher THW-Helfer, und Prof. Dr.-Ing. Uta Bohnebeck, Konrektorin für Forschung an der Hochschule Bremen, die Ausbildung in den Bereichen Deichverteidigung und im Hochwasserschutz modernisieren. Die Stiftung THW unterstützt die beiden dabei. Der Vorstand hat in seiner Sitzung am Freitag, 19. Juni 2015, einen Zuschuss für das Projekt von 10.000 Euro bewilligt.

Mit dem Klimawandel steigen die Herausforderungen durch vermehrt auftretende extreme Hochwasserereignisse. Davon sind Dr. Lehmann und Prof. Dr. Uta Bohnebeck überzeugt. Deshalb haben sie sich mit ihrem Aktionsplan das Ziel gesetzt, Ausbildungsmodule an der THW-Bundesschule Hoya zu entwickeln und umzusetzen, die das noch stärker berücksichtigen.

Für das Projekt haben die beiden einen Antrag an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit über 190.000 Euro gestellt. Sie benötigen jedoch auch Drittmittel von fünf Prozent. Hier sprang die Stiftung sehr gerne ein.

Dr. Lehmann und Prof. Dr. Bohnebeck möchten die bestehenden Bildungsmodule überarbeiten und erweitern. Mehrere Aspekte sollen dabei berücksichtigt werden. Unter anderem soll die Verletzbarkeit von Hochwasserschutzsystemen mit berücksichtig werden. Zudem wollen sie untersuchen, inwiefern neue Schutzsysteme die bisher genutzten Sandsäcke bei der Deichverteidigung und beim Hochwasserschutz ersetzen könnten. Darüber hinaus sollen Konzepte entwickelt werden, die darauf abzielen, auch Personen, die nicht dem THW, Feuerwehren oder anderen Hilfsorganisationen angehören, stärker mit einzubinden.

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