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Rekord: THW-Helfer meistern ihren größten

Trinkwassereinsatz in Deutschland

Stephan Mayer, MdB, Vorsitzender der Stiftung THW: THW muss finanziell noch besser ausgestattet werden

10.06.2016 Im bayerischen Simbach am Inn haben die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes nach den schweren Unwettern und Überflutungen bisher mehr als 2,3 Millionen Liter Trinkwasser aufbereitet. Damit handelt es sich schon jetzt um den größten Trinkwassereinsatz des THW aller Zeiten in Deutschland. Ein Ende des Einsatzes ist noch nicht in Sicht.

Trinkwasseraufbereitungsanlage des THW in Simbach. Bislang (09. Juni) haben die THW-Kräfte damit mehr als eine Million Liter sauberes Trinkwasser hergestellt.

In Simbach am Inn laufen aktuell zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen aus Starnberg (Bayern) und Lemgo (NRW). Sie speisen 30.000 Liter Wasser pro Stunde direkt in das örtliche Versorgungsnetz ein.

Das Besondere an der Wasseraufbereitung des THW ist die Flexibilität der mobilen Anlage. Im Gegensatz zu einem Wasserwerk können sich THW-Kräfte auf unterschiedliche Qualitäten des Rohwassers, zum Beispiel aus Flüssen, Seen oder Brunnen, einstellen.

Die THW-Einsatzkräfte meistern momentan eine riesige Herausforderung. Das ist allerdings nur mit einer entsprechenden technischen Ausrüstung möglich. So hat die Stiftung THW zum Beispiel schon 2014 eine neue Trinkwasseraufbereitungsanlage für rund 36.000 Euro finanziert. Die Anlage ist mit modernster Technik ausgestattet und erzeugt bis zu 120.000 Liter Trinkwasser am Tag.

Was die Trinkwasseraufbereitung angeht, sei das THW gut aufgestellt, sagt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung THW, Stephan Mayer, MdB. In seiner Rede als Bundestagsabgeordneter am Mittwoch, 08. Juni 2016 im Plenum betonte er aber auch, dass er in vielen weiteren Bereichen noch deutlichen Handlungsbedarf sieht. „Wenn ich mir vor Augen halte, dass beispielsweise 40 Prozent aller Fahrzeuge beim THW 25 Jahre und älter sind, dass wir als Bund insgesamt für das THW weniger Geld ausgeben als das Land Berlin für die Feuerwehr in Berlin, dann zeigt dies schon, dass wir in Zukunft an der einen oder anderen Stelle das THW nicht nur in Sonntagsreden loben, sondern dann auch finanziell entsprechend ausstatten sollen und die 80.000 ehrenamtlichen Helfer so unterstützen, dass sie in schwierigen Einsätzen wie gerade in diesen Tagen ihre Arbeit in adäquater Weise leisten können.“

Das THW ist mit seinen rund 80.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern eine Einsatzorganisation des Bundes. Damit erhält es auch finanzielle Mittel vom Bund. Damit die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bestmöglich ausgestattet sind, unterstützt die Stiftung THW die Einsatzkräfte zusätzlich.

Text: Stiftung THW / THW

Foto: THW

Mehr zu den Einsätzen gibt es hier

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