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Großartige Leistung des Technichen Hilfswerks

Nach Unwetter ist THW bisher mit mehr als 4.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz

10.06.2016 Bei den schweren Unwettern ist die großartige Leistung des Technischen Hilfswerks gefragt. Mehr als 4.000 ehrenamtliche THW-Helferinnen und -Helfer waren seit Ende Mai vor allem im Süden und im Westen Deutschlands im Einsatz. Mit ihrem ganzen Können halfen Sie den in Not geratenen Bürgerinnen und Bürgern.

Wie wichtig dabei eine gute technische Ausstattung ist, zeigte zum Beispiel der THW-Einsatz im bayerischen Simbach am Inn. Unter anderem betreibt das THW dort zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen, mit denen es die Notversorgung der Bevölkerung sicherstellt. Seit dem 2. Juni hat das THW mehr als eine Million Liter Wasser produziert und in das örtliche Wasserversorgungsnetz eingespeist. Mithilfe einer Ölseparationsanlage reinigten die Helferinnen und Helfer des THW in Simbach außerdem bislang 750.000 Liter Wasser, das mit Öl verschmutzt war.

In Wachtberg (NRW) errichteten rund 40 THW-Kräfte eine Bailey-Behelfsbrücke, nachdem Überschwemmungen am Wochenende die ursprüngliche Brücke zerstört hatten. Seit heute bauen sie eine D-Brücke für den Schwerlastverkehr mit einer Traglast von fast 40 Tonnen (Beitrag WDR). Die Brücke besteht aus riesigen massiven Stahlteilen.

In Braunsbach (Baden-Württemberg) bauten Ehrenamtliche des THW eine zwölf Meter lange Bailey-Behelfsbrücke aus etwa 250 Einzelteilen. Momentan prüft das THW gemeinsam mit den zuständigen Behörden an mehreren Orten in Bayern, ob weitere Brücken gebaut werden müssen.

In Nürtingen (Baden-Württemberg) kam es am Mittwoch durch den anhaltenden Regen zu einem Hangrutsch. 14 Gebäude mussten evakuiert werden. Mit einem hochmodernen Einsatzstellen-Sicherungssystem (ESS) überwachen Helferinnen und Helfer des THW seitdem das Gelände. In Hamburg sicherten mehr als 130 THW-Kräfte am Dienstagabend Dächer und beseitigten umgeknickte Bäume, nachdem eine Windhose eine Spur der Verwüstung hinterlassen hatte.

Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg dauern die Aufräumarbeiten nach den Unwettern der vergangenen Tage an. Neben den beiden Aufgabenschwerpunkten Trinkwasserversorgung und Brückenbau pumpen THW-Kräfte Keller leer, stellen mit Notstromaggregaten Strom zur Verfügung, beseitigen Schutt und Geröll, verbauen Sandsäcke und leuchten Einsatzstellen aus. In Bayern waren bislang mehr als 2.200 Helferinnen und Helfer aus vier THW-Landesverbänden im Einsatz, in Baden-Württemberg mehr als 1.000.

Text: THW / Stiftung THW

Foto: THW

Mehr zu diesem THW-Einsatz gibt´s unter www.thw.de

 

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