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Daimler AG spendet drei Unimog

Hochmoderne Fahrzeuge erleichtern Einsatz bei Hochwasser enorm

08.12.2014 Mit einer herausragenden Spende unterstützt die Daimler AG die Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks im Zivil- und Katastrophenschutz: Das Unternehmen übergab der Stiftung THW drei hochgeländegängige Unimog U 5023 der neuesten Euro VI-Generation im Wert von insgesamt 826.101,98 Euro. Die Stiftung unterstützt mit den Unimog die THW-Ortsverbände Laaber (Bayern), Bautzen (Sachsen) und Sangerhausen (Sachsen-Anhalt). Diese Ortsverbände liegen in Regionen, die vergangenes Jahr besonders schwer von der Jahrhundertflut betroffen waren. Die hochmodernen Fahrzeuge erleichtern den Einsatz der Helferinnen und Helfer bei Hochwasser enorm.

Während einer imposanten Feier im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart übergab Dr. Wolfgang Bernhard, der in der Daimler AG für das weltweite Truck- und Busgeschäft verantwortliche Vorstand, die Zündschlüssel für die motorisierten Alleskönner. Stephan Mayer, MdB, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, bedankte sich tief beeindruckt bei der Daimler AG. Er sagte: „Diese außergewöhnlich großzügige Spende ist ein bemerkenswertes Zeichen von sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung.“

Auch der Präsident der Bundesanstalt THW, Albrecht Broemme, bedankte sich sehr herzlich bei der Daimler AG für die rasche und unbürokratische Hilfe. „Ich freue mich sehr über diese drei neuen Unimog. Bei unseren Einsätzen müssen wir uns nicht nur auf das Know-how unserer Einsatzkräfte, sondern auch auf unsere Fahrzeuge verlassen können. Egal ob im unwegsamen Gelände, in Hochwassergebieten oder auf verschneiter Straße – der Unimog ist schon lange ein wichtiger Teil des THW-Alltags.“

Die im THW-Blau lackierten, 230 PS starken Kraftpakete wurden extra für das THW ausgerüstet: So ist zum Beispiel am Heck ein Atlas-Ladekran angebracht, der eine Reichweite von bis zu zehn Metern hat. Das Einsatzfahrzeug verfügt über eine Watfähigkeit von bis zu 1,20 Meter und kann damit auch durch höheres Wasser fahren. „Die weltbeste Hilfsorganisation und die weltbeste Ausstattung bilden ein Team“, betonte Dr. Wolfgang Bernhard stolz.

Die Spende der drei Unimog ist Teil eines groß angelegten Hilfspaketes der Daimler AG. Im Zuge des Hochwassers 2013 sei den Verantwortlichen des Unternehmens sofort klar gewesen, dass sie Hilfe leisten wollen, erinnerte sich Dr. Wolfgang Bernhard. Der Vorstand beschloss, ein Sonderbudget von einer Million Euro bedarfsorientiert für mehrere Projekte für den Wiederaufbau entlang des Katastrophengebietes zur Verfügung zu stellen.

Im Ortsverband Laaber wird der wendige Unimog nun in der Fachgruppe Logistik zum Einsatz kommen, in Bautzen ist das Fahrzeug für die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen fest eingeplant. Im Ortsverband Sangerhausen unterstützt der Unimog die Fachgruppe Logistik-Materialerhaltung.

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